Endlich kann ich euch meine ersten Ergebnisse mit meiner neuen ToupTek CDD-Kamera präsentieren.
Saturn
Mond
Mars
Die Aufnahmen entstanden bei teilweise bewölktem Himmel und einigen Luftunruhen. Ich habe mir leider die Aufnahmedetails jeweils nicht gemerkt, da ich dachte die stehen anschließend in den Metadaten, konnte sie aber noch nicht so richtig wiederfinden… Daher kann ich nun z.B. keine Aussage mehr zu Aufnahmedauer und Belichtungszeit machen.
Die Einzelbilder wurden mit AutoStakkert! gestackt und im Anschluss mit Fitswork bearbeitet. Gestackt wurden jeweils die besten 10% der Bilder. Die Gesamtmenge der Bilder der Aufnahmen waren beim Mond 1082, bei Mars 1474 und bei Saturn 97.
Ich hoffe natürlich in zukünftigen Aufnahmen und mit etwas Übung noch bessere Ergebnisse zu erzielen, bin aber für den ersten Versuch mit vergleichsweise wenig Bildern schon sehr zufrieden. Im Vergleich zu meinen bisherigen Fotos kann man hier schon eine deutliche Verbesserung erkennen. 🙂
Ein Städtetrip nach Valencia und Barcelona bietet auch ein paar astronomische Highlights 🙂 Valencia Am Rand der Ciudad de las Artes y las Ciencias (Stadt der Künste und der Wissenschaften) befindet sich der auf dem ersten Blick unauffällige Jardin de Astronomia. Dort sind verschiedene astronomische Instrumente dargestellt. Mit diesen kann …
Am Samstag hat in Villingen-Schwenningen die 13. Astronomie-Messe stattgefunden. Die perfekte Möglichkeit also echten Experten mal ein paar Fragen zu stellen! Ein kleines Highlight auf der Messe sind immer die dort ausgestellten Sonnenteleskope. Manchmal liebäugel ich auch mit einer Anschaffung eines solchen Teleskops, um die Protuberanzen im H-Alpha-Bereich auch mal …
Habt ihr auch den hell leuchtenden Mars während der Mondfinsternis gesehen?
Er stand zu diesem Zeitpunkt in Opposition, also von der Erde aus gesehen der Sonne gegenüber, sodass Sonne, Erde und Mars eine gerade Linie bilden.
Mondfinsternis und Marsopposition
Da der Mars durch diese Stellung der Erde besonders nahe kommt, hatte ich gehofft ihn dadurch etwas größer und mit Details sehen zu können. Auffällig hell geleuchtet hat er ja und der Anblick im Teleskop war auch etwas größer als ich es bisher kannte. Details konnte ich aber mit bloßem Auge nicht ernsthaft erkennen.
Anbei ein paar Fotos, mit denen ich versucht habe das gesehene wiederzugeben. Mit etwas Phantasie „erkennt“ man ein bisschen Struktur und Polkappen. Im Vergleich zu vielen anderen Bildern die ich schon von Anderen gesehen habe, muss ich da allerdings noch etwas üben… :/
Da es noch so hell war, haben wir den Mond erst kurz vor der totalen Verfinsterung am Himmel entdecken können. Das wurde aber auch Zeit, wir wurden schon ganz unruhig und hatten Angst das entscheidende zu verpassen!
Ab dem Moment an, wurde der Mond aber doch immer deutlicher und war dunkel rot zu sehen.
An das Seitenprofil eines Augapfels erinnert fühlten wir uns zu Beginn des Austritt aus dem Kernschatten, als der rote Mond an einer Seite langsam wieder ins Sonnenlicht wanderte.
Wie die Mondphasen im Zeitraffer aber mit anderer Krümmung konnte man schließlich den kompletten Austritt bis zum Vollmond weiterverfolgen.
Mofi 2018 – 23:25 Uhr
Mofi 2018 – 23:45 Uhr
Mofi 2018 – 00:08 Uhr
Mofi 2018 – 00:32 Uhr
Für mich war es ein gelungener Abend. Besonders viel Spaß gemacht hat es, dieses Ereignis mit meiner Familie gemeinsam zu verfolgen.
Da der Mond, gemäß Beobachtungen der letzten Tage, während der heutigen totalen Mondfinsternis leider nicht vom Observatorium zu sehen sein wird, haben wir das Teleskop eben für diesen Abend abgebaut und an einem besseren Standort im Garten positioniert.
Wir sind nun startklar, der Mond darf jetzt aufgehen 🙂
Aktuell sind am Morgenhimmel Jupiter, Saturn und Mars gut zu sehen. So hieß es Ostern für mich früh aufstehen, um nach langem mal wieder überhaupt Planeten zu sehen und dann auch noch gleich mehrere!
Jupiter habe ich glaube ich noch nie so deutlich beobachten können, wie am Morgen dieses Ostersamstag. Da zu Beginn Saturn und Mars noch vom Nachbarhaus und ein paar Wolken bedeckt waren, hatte ich ausreichend Zeit mich mit Jupiter zu beschäftigen. Den großen roten Fleck konnte ich sogar über den Planeten wandern sehen. Meine Fotos davon spiegeln leider noch nicht genau das Gesehene wieder, viele Luftunruhen erschwerten es hier ein scharfes Bild festzuhalten. Dennoch konnte ich ein paar Fotos so bearbeiten, dass man bei genauem hinsehen die Bewegung des GRF erkennen kann.
Zwischen dem ersten und letzten Bild liegen etwa 30 Minuten. Der GRF startete am rechten Rand des oberen Streifen und wanderte auf diesem während meiner Beobachtung etwa bis in die Mitte des Planeten. Ein ordentliches Tempo, wenn man bedenkt, dass der Fleck etwas größer als unser Erddurchmesser ist…
Bewegung des grossen roten Fleck auf dem Jupiter am Morgen des 31.3.2018
Als dann endlich Saturn und Mars über dem Nachbarhaus sichtbar wurde, war es schon deutlich heller geworden. Viel Zeit blieb also leider nicht mehr…
Saturn habe ich schon sehr lange nicht mehr gesehen, daher war die Freude besonders groß, mein Lieblingsobjekt wieder zu sehen.
Saturn am 31.3.2018
Saturn am 31.3.2018, vergrössert mit Barlow-Linse
Bis ich schließlich soweit war, den Mars einzustellen, war er schon nicht mehr mit bloßem Auge am Himmel zu sehen. Da er aber gerade sehr nah beim Saturn steht, waren beide Planeten gleichzeitig in meinem Sucherfernrohr sichtbar. So konnte ich Mars trotz zunehmender Helligkeit noch problemlos einstellen.
Im Vergleich zu Jupiter und Saturn ist Mars bei Betrachtung mit meinen Instrumenten eher unspektakulär, aber man sieht dennoch schön seine rötliche Färbung.
Da sich der Vollmond am Ostersamstag nur für ca. 10 Minuten gezeigt hat und danach wieder hinter den Wolken verschwunden ist, kann ich hier leider nur ein Bild von Gründonnerstag zeigen. Viel fehlte hier jedoch nicht mehr zum Vollmond.