Die aktuelle Ausstellung „Der Planeten wundersamer Lauf“ im Mathematisch-Physikalischen Salon weckte während eines Kurztrips nach Dresden meine Aufmerksamkeit.Obwohl unser Zeitplan schon sehr voll gepackt war, habe ich es geschafft meinen Freund zu überzeugen mit mir diese Ausstellung zu besuchen. Ich finde es hat sich gelohnt!Im folgenden möchte ich euch meine …
Auf unserer Andalusienrundreise konnte ich an ein paar Orten Objekte entdecken, die das Herz eines Sternfreundes erfreuen. Zu Beginn unserer Reise haben wir einen Abstecher in das weisse Dorf Mijas gemacht. Dort gab es überraschend in der Tourismusinfo eine kleine Ausstellung zur Apollo 11-Mondlandung. Damit hätte ich in so einem …
Im August war ich mal wieder im Observatorium und konnte mein Lieblingsobjekt beobachten: Saturn 🙂 Anbei mein schönstes Bild von dem Abend. Aufgenommen mit meiner ToupTek. Stack aus den besten 5% von 2696 Frames, bei einer Belichtungszeit von 56,634ms. Im Anschluss mit Fitswork weiterbearbeitet.
Hier nun auch endlich ein paar Impressionen der partiellen Mondfinsternis von letzter Woche von mir.Da war ja gut was los: Pünktlich zum 50. Jahrestag des Apollo-11-Starts eine Mondfinsternis! Begleitet von Saturn und Jupiter in direkter Nähe und die ISS hat auch noch vorbeigeschaut! Volles Programm also 🙂 Auch diesmal war …
Hier etwas verspätet zwei Bilder vom Vollmond an Ostern.
19.4.2019
20.4.2019
Am Karsamstag (19.4.) war mittags für uns nicht sichtbar Vollmond. Nachdem der Mond abends endlich aufgegangen ist, konnte ich ihn immerhin noch bei 99,6% Beleuchtung einfangen. Das zweite Bild mit nur noch 97,1% Beleuchtung, ca. 25 Stunden später, zeigt wie schnell doch der Mond unterwegs ist. Nach kurzer Zeit ist der Beleuchtungsunterschied schon mit bloßem Auge deutlich zu erkennen.
Habt ihr auch heute morgen die Mondfinsternis gesehen? 🙂 Im Gegensatz zur Mondfinsternis im vergangenen Sommer, hatte ich dieses Mal nicht die Gelegenheit das Ereignis von meinem Observatorium aus zu verfolgen. Ich konnte daher „nur“ auf mein kleines Linsentelekop zurückgreifen. Der Mond wird damit aber auch schön bildfüllend abgebildet, sodass …
Endlich habe ich es geschafft auch meine Aufnahmen vom Mars und dem Orionnebel (M42) zu sichten, die ich an den Weihnachtfeiertagen machen konnte.
Die Bilder vom Orionnebel sind gegen Mitternacht am 26.12. entstanden. Leider stand der Orion genau über einer Strassenlaterne, deren orangerotes Licht ich sehr stark in meinen Bilder mit der Spiegelreflexkamera wieder finde… Davon etwas verunsichert habe ich eher kurze Belichtungszeiten gewählt, aber nun festgestellt, dass ich das überstrahlte Rot bei der Bearbeitung relativ gut rausbekomme. Beim nächsten Mal also ruhig noch ein paar mehr Bilder mit längeren Belichtungszeiten wagen! 🙂
15 Sek. Belichtungszeit
6 Sek. Belichtungszeit
Weiterhin habe ich mit meiner CCD-Kamera einige Aufnahmen vom Mars gemacht. Ich finde die Ergebnisse werden immer besser. Das beste Bild zeige ich euch hier:
Dafür habe ich ein etwa 1 Minute langes Video aufgenommen, welches aus 3154 Einzelbildern besteht. Also habe ich mit einer Belichtungzeit von ca. 19ms gearbeitet. Mit AutoStakkert habe ich die besten 10% der Bilder ausgewählt und stacken lassen. In Summe habe ich nun also ca. 6 Sekunden Belichtungszeit in diesem Bild.
Am Abend des 1.Weihnachtsfeiertags zeigte sich mir ein wunderbarer Sternenhimmel, sodass ich endlich auf die Suche nach dem Weihnachtskometen 46P/Wirtanen gehen konnte. Dieser sollte an diesem Abend im Sternbild Auriga zu finden sein. Dessen heller Hauptstern Kapella war gut zu sehen und leitete mich schließlich zu meinem ersten Kometen! 🙂
Mit bloßem Auge war der Komet nicht zu erkennen, sogar im Sucherfernrohr habe ich nur etwas verschwommenes wahrgenommen. Umso überraschter war ich, dass durch das Addieren mehrerer Aufnahmen, doch sogar etwas der typischen blauen Färbung sichbar geworden ist:
Für dieses Bild sind 9 Bilder mit unterschiedlichen Belichtungszeiten kombiniert worden.
Die verwendeten Bilder sind über einen Zeitraum von ca. 25 Minuten entstanden. In dieser Zeit ist der Komet ein gutes Stück weitergewandert. Bei der Beobachtung ist mir das gar nicht so sehr aufgefallen, die Aufnahmen zeigen es aber deutlich. Um ein schönes Bild von dem Kometen zu erhalten, habe ich den Kometen selbst als Referenzpunkt für die Bildaddition verwendet. Dadurch entstehen natürlich Strichspuren von den umliegenden Sternen.
Hier seht ihr schön wie der Komet während meiner Fotoserie gewandert ist:
Die Bilder sind im Abstand von 40 Sekunden bis 5,5 Minuten entstanden und wurden 12-32 Sekunden lang belichtet, wodurch die unterschiedlichen Helligkeiten der Einzelbilder entstanden sind.